Wie kann ich meine Selbstständigkeit als Lebenshelfer finanzieren?

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Ihre Selbstständigkeit als Lebenshelfer soll sich schon bald selbst tragen: Das ist das Ziel unseres Franchise-Konzepts, dessen Tragfähigkeit von vielen unabhängigen Stellen bestätigt wird. Auf dem Weg in die erfolgreiche Selbstständigkeit unterstützen wir unsere Lebenshelfer zum Beispiel durch Werbemaßnahmen, Beratungen und Schulungen, aber auch mit klaren Plänen und Zielen und gegebenenfalls auch Coachings.
Dennoch kostet jede Existenzgründung auch Geld. Je nachdem, wo Sie aktuell stehen, sind diese Kosten unterschiedlich hoch. Verfügen Sie beispielsweise bereits über ein Auto? Haben Sie Zugang zu Smartphone, PC und Internet? Ist Ihr Lebensunterhalt während der ersten Monate gesichert? Unsere Lebenshelfer investieren in etwa 7.000 bis 15.000 € in den Aufbau der Selbstständigkeit.
Auf dem Weg zu Ihrem ersten Arbeitstag als Lebenshelfer klären wir mit Ihnen alle wichtigen Fragen zum Thema Finanzierung. Wir sprechen auch im Detail über die genauen Finanzierungsmöglichkeiten – aber in diesem Artikel können Sie sich schon vorab über die verschiedenen Wege informieren.
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Möglichkeit 1: Die Finanzierung aus Eigenmitteln
Die meisten unserer werdenden Lebenshelfer können die anfänglichen Investitionen selbst tragen. Viele sind noch in einem festen Arbeitsverhältnis, sodass sich der Übergang frühzeitig planen lässt. Oder sie haben im Laufe der Jahre etwas Geld zurückgelegt, das nun als Starthilfe dienen kann. Aber auch wenn diese Mittel nicht vorhanden sind, ist der Aufbau einer Selbstständigkeit als Lebenshelfer machbar.
Möglichkeit 2: Die Finanzierung mithilfe eines Kredits
Es gibt unterschiedliche Arten von Krediten, jedoch kommen nicht alle davon für Sie als Lebenshelfer infrage. Im Beratungsprozess finden wir gemeinsam heraus, was möglich ist. Grundsätzlich sind folgende Kreditarten interessant:
Kleiner Privatkredit
Einen kleineren Privatkredit können Sie direkt bei Ihrer Hausbank oder auch online beantragen. Vergleichsportale wie Check24 bieten einen Überblick über mehrere Varianten, die für Ihre Zwecke als Lebenshelfer sinnvoll sind. Diese Kreditart ist insbesondere dann interessant, wenn Sie (oder auch Ihr Partner) noch in einem festen Angestelltenverhältnis sind und somit mit hoher Wahrscheinlichkeit einen solchen Kredit aufnehmen können.
Existenzgründungskredit
Zwar gibt es eine ganze Reihe von Krediten speziell für die Existenzgründung, jedoch sind die meisten davon für die Gründung als Lebenshelfer eher ungeeignet, da die Mindestbeträge sehr hoch sind – bei 25.000 oder sogar 50.000 €. Diese Summen übersteigen bei Weitem die Kosten, die für einen beginnenden Lebenshelfer anfallen.
Einige Möglichkeiten gibt es dennoch. Bisher haben wir erfolgreich mit folgenden Institutionen zusammengearbeitet:
- Auxmoney:
Über diesen Marktplatz für Online-Kredite werden Kleinstkredite bereits ab 1.000 € vergeben. Mit dem Konzept der SeniorenLebenshilfe konnten wir hier bereits Geldgeber für unsere Lebenshelfer gewinnen.
- Mikrokreditinstitute:
Spezielle Mikrokreditinstitute vergeben Kredite in kleinem Rahmen auch an Menschen, die (zum Beispiel aufgrund fehlender Sicherheiten) keine Bankkredite erhalten können. Diese Kredite bewegen sich meist in einem Rahmen von 10.000–15.000 € und sind daher für Sie als Lebenshelfer hervorragend geeignet. Oft ist die Finanzierung sogar bei einem negativen Schufa-Eintrag möglich. Jedoch muss eine Bürgschaft vorlegt werden – dafür werden die allermeisten dieser Anträge dann auch genehmigt.
Gründungskredit von der Hausbank
Es ist außerdem möglich, einen Gründungskredit direkt bei der eigenen Hausbank zu beantragen. Dieser wird jedoch nur genehmigt, wenn ein komplettes tragfähiges Konzept samt Businessplan vorliegt. Dieser Prozess ist langwierig (Bearbeitungszeit etwa 6–8 Wochen) und mit großem Aufwand verbunden.
Auch auf diesem Weg unterstützen wir unsere Lebenshelfer. Allerdings stecken wir viel Zeit und Mühe in die Vorbereitungen und möchten daher sichergehen, dass Sie tatsächlich einer unserer Lebenshelfer werden. Deswegen ist die Voraussetzung ein Vorvertrag, den wir vorab unterzeichnen.
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Möglichkeit 3: Crowdfunding
Crowdfunding bedeutet sinngemäß „von der Menge finanziert“. Menschen, die von Ihrem Vorhaben begeistert sind, können Sie mit Spenden darin unterstützen, die Summe für Ihre Gründung aufzubringen. Der große Vorteil im Crowdfunding liegt darin, dass das Geld nicht zurückgezahlt werden muss, da es sich um Spendengelder handelt.
Auf der anderen Seite ist Crowdfunding mit erheblichem Aufwand verbunden. Sie müssen Ihre Kampagne intensiv bewerben und verbreiten, damit genug Menschen darauf aufmerksam werden. Wenn Sie dazu bereit sind, helfen wir gern mit unserem Wissen aus.
Möglichkeit 4: Existenzgründungszuschuss
Wenn Sie aus der Arbeitslosigkeit heraus gründen, helfen wir Ihnen dabei, den Existenzgründungszuschuss bei der Agentur für Arbeit zu beantragen. Seit 2018 erhalten unsere Lebenshelfer regelmäßig die Zusage, die Chancen stehen also sehr gut.
Bei einem erfolgreichen Antrag bekommen Sie als Gründungszuschuss 6 Monate lang das Arbeitslosengeld I ausgezahlt und erhalten außerdem bis zu 300 € Zuschuss für Ihre Krankenversicherung. Das ist eine sehr hilfreiche finanzielle Unterstützung während der Gründungszeit. Alle Kosten deckt sie jedoch nicht ab, sodass möglicherweise eine weitere Finanzierung notwendig wird.
Die SeniorenLebenshilfe unterstützt bei der Finanzierung
Ihr Einstieg in die Selbstständigkeit als Lebenshelfer soll nicht am mangelnden Geld scheitern. Wir haben schon viele Lebenshelfer in die Selbstständigkeit begleitet und kennen viele unterschiedliche Finanzierungsmöglichkeiten. Nur Mut!
Übrigens: Wie hoch genau Ihre Investitionen in der Gründungsphase sein werden, können Sie mithilfe der Seite 25 in unserer Broschüre „Eine neue berufliche Perspektive“ selbst berechnen. Die genauen Zahlen gehen wir dann bei unserem zweiten gemeinsamen Termin durch.
Bildnachweis: stevepb| PIXABAY | pixabay.com
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